Ich finde es bewundernswert, wenn sich Frauen und Männer in allen erdenklichen Posen vor der Kamera räkeln, leicht bekleidet oder gar ganz nackt und sich dort auch noch sexuelle Erfüllung holen. Solche erotischen Filme kann man sich auf so ziemlich allen Erotikportalen im Internet anschauen. Auf manchen Portalen kann man sogar Erotikfilme beziehen, ganz bequem zum Download. Die Preise sind auch erschwinglich. Dennoch wäre so etwas nichts für mich – dachte ich.
Es begann, als sich mein Partner von mir getrennt hatte und ich mich mit allen möglichen Gelegenheitsjobs über Wasser hielt. Manchmal kam ich ganz gut über die Runden, manchmal hatte ich aber auch stark zu kämpfen, wenn Mitte des Monats im Kühlschrank gähnende Leere herrschte und mein Magen ein unüberhörbares Grummeln von sich gab. Ich überlegte hin und her, wie ich schnell an Geld kommen könnte. Die einzige Möglichkeit, die mir wieder und wieder und wieder einfiel war, meinen Körper zu verkaufen oder mich anderweitig erotisch darzustellen. Ich habe zwar eine schöne Figur, aber bisher habe ich meine Sexualität doch eher für mich ausgelebt und nicht für andere.
Ich beschloss, mir erst einmal einige Erotikportale anzuschauen und mich zu informieren. Schneller als gedacht wurde ich zu einem Erotikshooting eingeladen. Die Fotografen waren sehr nett, so dass ich schnell meine Scheu verlor. Die Bilder konnten sich sehen lassen. Mir begann das Spiel mit der Sexcam zu gefallen und ich willigte ein, auch mal bei einem Videodreh mitzuwirken. Mein Partner war ein richtiger Hengst, gut bestückt und meine Erregung wuchs, noch bevor es eigentlich zur Sache ging. Plötzlich waren die Kameras für mich nicht mehr relevant, ich wollte nur noch eines – befriedigt werden und das Feuer in meinem Körper löschen. Mein Partner war sowohl einfühlsam als auch leidenschaftlich. Er knetete und massierte meine Brüste und erforschte auf gekonnte Art und Weise meinen lüsternen Körper. Ich merkte gar nicht, wie schnell die Zeit verging, so sehr war ich von meinen Gefühlen und der Leidenschaft gefesselt. Als der Regisseur dann rief, dass alles im Kasten sei, war ich sogar ein wenig enttäuscht. Natürlich war das nicht mein letzter Dreh. Mittlerweile bin ich richtig professionell ins Geschäft eingestiegen und regelmäßig werden Erotikfilme von mir veröffentlicht.